Wärmeerzeuger

Wärmepumpe kaufen - die wichtigsten Informationen im Überblick

Wer angesichts der immer höheren Preise für Gas und Öl nach einer Alternative für sein bestehendes Heizungssystem sucht, stößt früher oder später auf das Thema Wärmepumpe. Diese Art von Wärmeerzeuger nutzt die thermische Energie aus der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich, die unbegrenzt und kostenfrei verfügbar ist. Somit benötigen Wärmepumpen keine fossilen Brennstoffe und tragen aktiv zur Verringerung der CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz bei. Als einer der führenden Hersteller für Solarkollektoren in Europa nutzt Solimpeks seine Erfahrungen aus gut fünfzigjähriger Firmengeschichte seit einiger Zeit auch für die Herstellung verschiedener Wärmepumpen-Systeme. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die ganze Vielfalt der Wärmepumpen sowie über deren Vorteile.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Als Heizung für das Eigenheim sind folgende Arten von Wärmepumpen auf dem Markt etabliert:
  • die Luft-Wasser-Wärmepumpe,
  • die Wasser-Wasser-Wärmepumpe,
  • die Sole-Wasser-Wärmepumpe (auch Erdwärmepumpe) und
  • die Luft-Luft-Wärmepumpe.
Die hierzulande am weitesten verbreitete Bauart ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe (LWWP). Diese zeichnet sich durch eine einfache Montage, vergleichsweise günstige Anschaffungs- und Installationskosten und maximale Flexibilität bezüglich des Standortes und des Platzbedarfs aus. Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe bezieht ihre Energie aus dem Grundwasser oder aus stehenden oder fließenden Oberflächengewässern. Die Temperatur der zur Wärmegewinnung genutzten Wasserschichten verändert sich im Jahresverlauf nur um wenige Grade. Daher arbeitet diese Pumpenart ebenfalls sehr effizient und betriebssicher. Voraussetzung für die Nutzung einer Erdwärmepumpe ist eine Tiefenbohrung oder ein Flächenkollektor. Besonders effektiv, aber teurer, ist die Variante mit Bohrung, da in größeren Tiefen höhere Temperaturen herrschen. Für den preiswerteren ist ein entsprechend großes Grundstück erforderlich.

Wie funktionieren Wärmepumpen?

Bei einer Wärmepumpen-Heizanlage handelt es sich um ein Komplettsystem aus drei Teilen: der Wärmequellenanlage, der eigentlichen Wärmepumpe und dem Pufferspeicher. Die in der Wärmequellenanlage zirkulierende Flüssigkeit nimmt die Umweltwärme auf und transportiert sie zur Wärmepumpe. In dieser befindet sich ein weiterer Kreislauf mit einem Kältemittel, das durch die ihm zugeführte Wärme verdampft. Der Dampf wird verdichtet, wodurch sich sein Temperaturniveau anhebt. Danach gelangt er zum Verdichter, wo er kondensiert und seine Wärme abgibt. Anschließend wird das Kältemedium zu einem Drosselventil geleitet, wo sein Druck wieder auf das Ursprungsniveau gesenkt wird. Von dort aus fließt es zum Verdampfer zurück, um neue Wärmeenergie aufzunehmen. Die Wärme, die das Kältemittel im Verflüssiger abgibt, wird entweder direkt zu den Heizkörpern weitergeleitet oder im Pufferspeicher der Wärmepumpe zwischengespeichert. Kann die Wärmepumpe nicht so viel Wärme fördern, wie im Haus benötigt wird, springt in aller Regel ein zusätzlicher Heizstab ein. Dieser erwärmt das Wasser mit elektrischer Energie. Das treibt allerdings die Stromkosten in die Höhe. Daher ist es wichtig, das Heizsystem so zu planen, dass der Heizstab nur ausnahmsweise benötigt wird. Das geht beispielsweise durch die Kombination der Wärmepumpe mit Solarthermie, der so genannten Hybrid-Technologie.

Welche Bedingungen sollte ein Haus erfüllen, damit sich eine Wärmepumpe lohnt?

In Neubauten ist die Wärmepumpe auf Luft-, Wasser- oder Erdwärmebasis mittlerweile die am häufigsten installierte Heizungsart. Grundsätzlich kann sie aber auch in bestehenden Gebäuden sparsam und klimafreundlich laufen. Wenn Sie eine Wärmepumpe kaufen wollen, um damit in Zukunft ökologisch und preiswert zu heizen, müssen Sie aber erst wichtige Voraussetzungen schaffen. Viele Altbauten bedürfen vor dem Umstieg auf eine Wärmepumpe einer energetischen Sanierung. Bevor Sie einen Heizungsfachbetrieb mit dem Einbau beauftragen, sollten Sie sich bezüglich der Energiebilanz Ihres Hauses und der erforderlichen Heizleistung beraten lassen. Das gilt vor allem, wenn das Heizen mit einer Luftwärmepumpe geplant ist, deren Energieeffizienz deutlich niedriger ist als die anderer Wärmepumpenarten. Für den erfolgreichen Einsatz einer Wärmepumpe müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
  • guter Wärmeschutz des Gebäudes, damit möglichst wenig Wärme ungenutzt verloren geht,
  • große Heizkörper: idealerweise Fußbodenheizung oder Niedertemperatur-Wandheizkörper.

Was ist besser: Erdwärmepumpe oder Luftwärmepumpe?

Da nicht überall ein Brunnen oder ein Oberflächengewässer verfügbar ist, stellt sich in den meisten Fällen die Frage, ob eine Erdwärmepumpe oder eine Luftwärmepumpe besser ist. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. So punktet die Luftwärmepumpe mit einem deutlich geringeren Installationsaufwand. Bei der Erdwärmepumpe fallen zusätzlich 6.000 bis 12.000 Euro Erschließungskosten an und es müssen Genehmigungen des Bergbauamtes und der Wasserbehörde vorliegen. Bei der Entscheidung für eine Erdwärmepumpe oder eine Luftwärmepumpe gilt es, die Energieeffizienz des Hauses im Auge zu behalten. Die kostengünstigste Variante, die Luft-Luft-Wärmepumpe, eignet sich nur für versiegelte Passiv- und Niedrigenergiehäuser und Gebäude mit vergleichbarer Luftdichtheit. Hingegen bietet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe beste Voraussetzungen für einen Einsatz in modernisierten Bestandsbauten mit guter Wärmedämmung. Sobald eine ausreichend große Fläche für eine Bohrung oder Erdkollektoren verfügbar ist, lohnt es sich, über den Kauf einer Erdwärmepumpe nachzudenken. Die hohen Anschaffungskosten amortisieren sich durch die geringen laufenden Kosten und die wartungsarme Technik innerhalb weniger Jahre.

Warum es sich lohnt, die Wärmepumpe solar zu unterstützen

Ökologischer und kostengünstiger als eine Wärmepumpe allein ist die Kombination aus Solarthermie und Wärmepumpe. Im Heizkreislauf lässt sich die Sonnenwärme auf zweierlei Weise nutzen:
  • Direkte Unterstützung: Die Solarwärme gelangt direkt in den Heizkreislauf und wird in aller Regel in einem Solarspeicher zwischengelagert.
  • Indirekte Unterstützung: Überschüssige Sonnenwärme wird in die Wärmequelle geleitet, wodurch diese der Wärmepumpe mehr thermische Energie liefern kann.
Sinnvoll ist vor allem die Verbindung Solarthermie und Wasserwärmepumpe. Sparen können Sie aber auch, wenn Sie eine Luftwärmepumpe um eine Solaranlage ergänzen.

Wärmepumpe online kaufen

Ob Sie eine Wärmepumpe mit Warmwasserspeicher, eine Solar-Wärmepumpe oder eine Luftwärmepumpe kaufen möchten - bei der Solimpeks Solarenergie GmbH in Hannover sind Sie richtig. In unserem Wärmepumpen-Shop finden Sie sowohl Komplettsysteme als auch einzelne Komponenten für die Wärmepumpe. Indem Sie direkt bei uns als Hersteller eine Wärmepumpe erwerben, können Sie bares Geld sparen. Zudem bieten wir Ihnen eine umfassende Beratung zum Thema Heizung & Wärme und unterstützen Sie von der Planungsphase bis hin zur Fertigstellung. Setzen Sie sich noch heute mit uns in Verbindung.


Artikel 1 - 7 von 7